Statement für wissenschaftliche Webblogs

Wissenschaftliche Webblogs stellen für mich eigentlich einen logischen Bestandteil unserer modernen digitalisierten Welt dar. Ich halte sie nicht bloß für sinnvoll sondern auch nötig um mit dem Lauf der Zeit Schritt halten zu können. Hinzu kommt meine Einstellung, dass Bildung niemandem vorenthalten werden sollte. Somit finde ich wissenschaftliche Webblogs, welche der Öffentlichkeit zugänglich sind, sowie von ihr auch kommentiert bwz. erweitert werden können, für äußerst spannend und fruchtbar. Dem sich in ständiger Weiterentwicklung befindenden Forschungsstand kommt auch kein Verlag dieser Welt mehr nach. In Webblogs können neuerste Forschungsergebnisse schnell publiziert und kommentiert werden. Natürlich gibt es auch wissenschaftliche Printmedien die in regelmäßigen Abständen publiziern und in welchen Forscher erstmals ihre Studien veröffentlichen. Jedoch werden jene, meiner Meinung nach, nicht von so einer breiten Masse gelesen wie das im Internet der Fall ist. Dies liegt, meiner Ansicht nach, einerseits am zu erstattenden Kaufpreis für wissenschaftliche Zeitschriften und andererseits daran, dass man via Internetsurfing vielleicht zufällig auf einen dieser Webblogs stößt. Hinzu kommt, dass Leute über die ganze Welt verstreut miteinander über wissenschaftliche Fortschritte diskutieren können. Somit werden diverse Felder auch aus unterschiedlichen kulturellen und sozialen Blickwinkeln betrachtet. Natürlich kann man auch argumentieren, dass somit auch viel Unsinn publiziert wird und nichtqualifizierte “Laien” zu Wort kommen. Jedoch finde ich genau diesen Umstand interessant, da man sozusagen feldstudienartig die Meinung der verschiedensten Menschen beobachten und studieren kann. Weiters denke ich, dass Menschen mittels gegenseitigen Austausches sehr wohl ihren Horizont und somit ihre Sichtweise, auch auf die Wissenschaft, erweitern können und sollen.

Recherchetaktiken

Recherchiert habe ich bis jetzt meistens altmodisch über die Uni – sowier andere Bibliotheken. Da ich lieber gedruckte Werke lese. Jedoch habe ich sehr wohl auch, alleine schon wegen des Vergleichwertes, online recherchiert. Häufig über Websites von diversen internationalen Medien oder auch einfach über Foren und mittels Google.

Internetanwendungen und ich

Ich bertreibe eigentlich keinerlei andere Blogs als diesen hier. Zu Beginn meines Studiums ließ ich mich zwar, von Freunden und Neugier getrieben, kurzzeitig auf Studivz ein. Jedoch habe ich auch recht bald daran mein Interesse verloren. Allgemein stehe ich Netzwerken wie bspw. Facebook sehr skeptisch und kritisch gegenüber, da ich den persönlichen Kontakt erstens vorziehe und zweitens mein Privatleben nicht unbedingt zwanghaft in die Öffentlichkeit tragen möchte.

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